Programm 2026
Agenda
ab 09:15 Uhr
Registrierung & Besuch der Fachausstellung mit Business-Frühstück
09:45 Uhr
Begrüßung und Einführung durch den Veranstalter
09:50 Uhr
Der Mensch im Mittelpunkt: Roches KI-Strategie
Vortragsinhalte
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Danielle Iacovelli
Global Head Roche Digital Technology, Roche Pharma PT
10:20 Uhr
„Operations IQ“: Warum KI in der Prozessindustrie nur mit Kontext erfolgreich wird und wie Daten, Wissen und Organisationsabläufe zur Basis skalierbarer KI werden
Vortragsinhalte
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Robert Feldmann
DIR Manufacturing Industry, Microsoft Deutschland GmbH
10:50 Uhr
Zwischen Potenzial und Aufwand: Wie der unsichtbare Tüftler die Lücke zur Optimierung schließt
Vortragsinhalte
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N.N.
Siemens AG
ab 11:20 Uhr
Frühstücks- und Kaffeegenuss (30 Minuten)
11:50 Uhr
Agentische KI zum modellbasierten Prozessdesign: Paretolösung als Grundlage
Vortragsinhalte
Prozessdesign ist ein mehrkriterielles Optimierungsproblem: Möglichst hochwertige Produkte sollen zu möglichst geringen Invest- und Betriebskosten in ausreichender Menge produziert werden. Die sich daraus ergebenden bestmöglichen Kompromisse bilden die Menge von Paretolösungen. Diese können auf Grundlage von Fließbildsimulationen durch adaptive Skalarisierungsverfahren numerisch effizient durch wenige charakteristische Punkte dargestellt werden. Dies erlaubt es dem Entscheider, gemäß individueller Präferenzen interaktiv die Zielerfüllung auszubalancieren [1].
Dieser Prozess kann zeitaufwändig sein und erfordert vom Nutzer ein gutes Verständnis des Konzepts von Paretolösungen. Der Einsatz agentischer KI-Verfahren kann hierbei unterstützen: Anstatt eigenständig nach geeigneten Kompromissen zu suchen, formuliert der Nutzer nur noch die Anforderungen an die gesuchte Lösung (z. B. „minimaler Energiebedarf bei mindestens 99,9 % Reinheit“ oder „maximale Reinheit bei begrenzter Heizleistung von 100 kW“). Die eigentliche Suche wird dann von einem Agenten übernommen, der wie folgt vorgeht:
• Die Vorgaben des Nutzers werden interpretiert,
• ein Plan an Operationen, welche die Optimierungsalgorithmen bereitstellen,
wird erzeugt, um zu einer neuen Lösung zu gelangen,
• der Plan wird ausgeführt, und
• die neue Lösung wird interpretiert.
Dieses Vorgehen wird so lange wiederholt, bis der Agent eine passende Antwort auf die Anfrage des Anwenders gefunden hat.
In dem Vortrag wird die technische Umsetzung des Agenten adressiert; darüber hinaus wird die Funktionsweise innerhalb des gesamten Workflows und der Nutzen anhand industriell relevanter Praxisbeispiele demonstriert.

Dr. David Mogalle
Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM)

Norbert Aspiron
Research, BASF SE
11:50 Uhr
Wie durchgängig effiziente Datenflüsse gelingen
Vortragsinhalte
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N.N.
Cosmo Consult

Martin Wiencke
Hesse Lacke
12:20 Uhr
Seamless Engineering in den Phasen des Pre-Engineering bis zur Automatisierung durch die Integration der Domänenmodelle BIM und DEXPI
Vortragsinhalte
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Wolfgang Welscher
Geschäftsführer, X-Visual
Technologies GmbH
12:20 Uhr
Offene Standards & Interoperabilität als Basis für die digitale Transformation
Vom heterogenen Engineering zur durchgängigen Datenpipeline in Brownfield- und Greenfield-Projekten
Vortragsinhalte
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Andreas Hauser
SPIEGLTEC GmbH
12:50 Uhr
Wie MTP die Grundlage für ein nahtloses Engineering-Tool liefert
Vortragsinhalte
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Dr. Philipp Wetterich
Project Manager, SEMODIA GmbH

N.N.
PAVIS
12:50 Uhr
NAMUR Open Architecture im Kontext der Digitalisierung
Vortragsinhalte
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Kurt Polzer
Geschäftsführer, Polzer Automation Solutions
ab 13:20 Uhr
Lunch, Networking & Besuch der Fachausstellung
14:20 Uhr
Shopfloor, aber smart - Wie wir mit SAP DM Standard neu denken
Vortragsinhalte
SAP Digital Manufacturing verbindet Shopfloor-Prozesse, ERP-Integration und moderne Bedienkonzepte zu einer zukunftsfähigen Fertigungsplattform. Durch Low-Code- und No-Code-Ansätze können Unternehmen Anforderungen schneller umsetzen und gleichzeitig komplexe Eigenentwicklungen reduzieren. Der Vortrag zeigt, wie SAP DM Transparenz, Standardisierung und Flexibilität auf dem Shopfloor vereint. Im Mittelpunkt steht der praktische Nutzen: weniger Wartung, bessere Steuerung und ein skalierbares Zielbild für die digitale Produktion.

Stefan Läcke
Convista Consulting AG

Isabel Hermens
Convista Consulting AG
ab 14:50 Uhr
Lunch, Networking & Besuch der Fachausstellung
15:00 Uhr
MTP 2.0 - Qualitätsaspekte, erste Erfahrungen aus dem Markt, Neues aus der Entwicklung (PROFIBUS Nutzerorganisation e.V)
Vortragsinhalte
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Anne Menschner
Semodia GmbH
15:00 Uhr
Process-X Datenraumkonzepte für ein standortweites Energiemanagement
Vortragsinhalte
In Chemieparks, in denen mehrere produzierende Firmen ansässig sind, erfolgt die Energieversorgung meist durch zentrale Erzeugungsanlagen, die Energieträger mit festgelegten Parametern bereitstellen, z.B. Dampf auf festen Druckniveaus. Dieser Prozessdampf wird standortweit an verschiedenen Unternehmen und Produktionsbetriebe über feste Rohrleitungssystem geliefert und abschließend über betriebsinterne Infrastrukturen verteilt und entsprechend der im Anlagenteil herrschenden Prozessanforderungen direkt genutzt oder auf andere Druckniveaus entspannt. Studien haben ergeben, dass sich im standortübergreifenden Dampfmanagement ein erhebliches Einsparpotential für Energieeffizienz und CO2-reduktionen ergibt.Die Dampfabnehmer (Produktionsbetriebe) führen dazu klassische Energiemanagementaktivitäten nach ISO 50001 durch und fokussieren sich dabei primär auf betriebsinterne oder betriebsübergreifende Potentiale innerhalb des eigenen Unternehmens. Ein noch unzureichend verfolgter Ansatz zur Steigerung der Energieeffizienz betrifft die verstärkte Flexibilisierung und bedarfsgerechte Dampferzeugung. Dazu ist es nötig, dass Dampfbedarfe und Dampfbereitstellungspotentiale in kurzfristigen Abständen und regelmäßig zwischen Anlagenbetreibern und Infrastrukturunternehmen an einem Chemiestandort gegenseitig
ausgetauscht werden. Unterstützt muss dieser Ansatz durch neue Geschäftsmodelle, die den
Aufwand zur Erstellung und Aggregation von Dampfprognosen auf Seiten der Anlagenbetreiber motiviert.
Ein Ansatz zu dem dazu nötigen unternehmensübergreifenden Datenaustausch, der durch eine kollaborative Datennutzung realisiert werden kann, wurde in einer initialen
Industrieinitiative Process-X untersucht. Eine Übermittlung regelmäßiger Dampfprognosen ermöglicht dem Energieversorger das Besicherungsniveau den prognostizierten Verbräuchen anzupassen und somit Primärenergie in der Erzeugung einzusparen. Dies ist mit einer direkten Kosteneinsparung und Senkung des CO2-Fußabdrucks verbunden. Bei Kenntnis aller Prognosen am Standort bietet dieses Vorgehen ein signifikantes Einsparpotential.
Der Kongressbeitrag erläutert dazu einen sich in der Umsetzung befindenden industriellen Anwendungsfall eines firmenübergreifenden Dampfmanagements auf Basis von
Verwaltungsschalen und Datenraumkonzepten an einem Chemiestandort in NRW. Es ist
beabsichtigt den Beitrag als Tandemvortrag durch Vertreter von Currenta und LeiKon zu präsentieren.

Dr. Christian von Trotha
Currenta GmbH & Co. OHG

Dr. Udo Enste
LeiKon GmbH

M.Sc. Christoph Pohl
LeiKon GmbH
15:30 Uhr
Semantische Interoperabilität durch die AAS: Die Basis für KI-gestützte Prozessoptimierung im Brownfield
Vortragsinhalte
Informationen folgen

Jan Mertes
Senior Consultant & Integrator Digital Manufacturing, em engineering methods AG
15:30 Uhr
DEXPI 2.0: Lebenszyklusdaten von Anlagen im Griff (Asset Lifecycle information management based on DEXPI 2.0)
Vortragsinhalte
Die Vorteile eines digitalen, auf einem Informationsmodell basierenden, Engineerings gegenüber dem “klassischen”, auf analogen Verfahrensfließbildern (PFD) und
Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbildern (P&ID) basierenden Engineering, wurden mittlerweile von vielen Beteiligten erkannt. Die vollen Vorteile werden
generiert, wenn man standardisierte Informationsmodelle über den gesamten
Lebenszyklus der Anlagen nutzt. Die in realen Projekte gesammelten Erfahrungen
zeigen eine bis zu 40% gestiegene Effizienz im Engineering, zwischen 10-30% schnellere Planung und deutliche Verbesserung der Datenqualität und damit weniger Nacharbeit beim Bau der Anlagen.
Darüber hinaus zeigen die aktuellen Entwicklungen der künstlichen Intelligenz, dass
diese in der Prozessindustrie nur erfolgreich sind, wenn die Daten in semantischen Informationsmodellen vorliegen.
Um die Anwendung digitalen Engineerings zu unterstützen und die
Informationsmodelle über den Lebenszyklus zu harmonisieren, hat die DEXPI e.V. seit 2022 vier internationale PIDMIC- Kongresse (“Process Industry Data Model Integration Congress”) mit den internationalen Verbänden durchgeführt, die sich mit Datenmodellen beschäftigen, sowie Harmonisierungsprojekte initiiert.
Diese Arbeiten wurden in einem internationalen Best Practice Dokument „Asset Lifecycle Information Management - Methodology, Principles and Information Models“
zusammengeführt, welches im Februar diesen Jahres gemeinsam von 9
internationalen
Verbänden
der Prozessindustrie veröffentlicht
wurde .
Im Vortrag werden die Vorteile des Einsatzes von Informationsmodellen über den Lebenszyklus dargestellt, die Grundlagen erläutert, sowie die Informationsmodelle und die Best Practice mit „Use Cases“ vorgestellt.
Die wesentlichen Voraussetzungen für die Anwendung der Informationsmodelle -
Einheitliche Definitionen - -
Notwendige Standardisierung der Abwicklung von Investitionsprojekten
Grundlegende Prinzipien der Informationsmodelle wie die Unterscheidung
zwischen Prozess- und Anlagenmodel, sowie Spezifizierung der technischen
Objekte (tag) und den Daten der physischen Objekte (Equipment)
werden erläutert.
Das „Best Practice Document“ erfüllt damit eine vergleichbare Funktion für die
Prozessindustrie wie die Iso 19650 im Building Information Management.

Michael Wiedau
DEXPI e.V

Gregor Tolksdorf
Evonik Industries AG

Heiner Temmen
DEXPI e.V.

Wilhelm Otten
Wotten Consulting
ab 16:00 Uhr
Kaffeegenuss, Networking & Besuch der Fachausstellung
16:30 Uhr
Von Standardisieren zu Skalieren: Wie MTP, AAS und semantische Modelle den Weg zu Industrial AI ebnen
Vortragsinhalte
Informationen folgen

Dr. Andreas Bamberg
Executive Director,
Merck Group

Frank Hägele,
Vertriebsleiter und
Prokurist Copa Data
17:00 Uhr
Verabschiedung & Ende der Veranstaltung
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